Kirche

Bundestagsabgeordnete Gabriele Schmidt besucht die Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH in Gurtweil

10.03.2014

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gabriele Schmidt freute sich sehr über die Einladung von Manf-red Schenk, Geschäftsführer der Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH, und be-suchte die Einrichtung der Caritas für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen im Gurt-weiler Schloss.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gabriele Schmidt freute sich sehr über die Einladung von Manf-red Schenk, Geschäftsführer der Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH, und be-suchte die Einrichtung der Caritas für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen im Gurt-weiler Schloss. „Ich kenne das Schloss schon seit meiner Kindheit – der Schulbus ist hier immer vorbeigefahren. Damals war es noch ein Mädchenwohnheim. Was hier von der Caritas aufgebaut wurde, ist wirklich beeindruckend.“ so die Bundestagsabgeordnete Gabriele Schmidt (CDU) wäh-rend der Besichtigung. Empfangen wurde Gabriele Schmidt von der Wohnheimleiterin Felicitas Greiner, Werkstattleiterin Julia Blust und der Verwaltungsmitarbeiterin Marlene Bermann, wel-che vor wenigen Monaten für ihren sehr guten Ausbildungsabschluss zur Bürokauffrau den IHK-Preis Hochrhein-Bodensee erhielt.
Zunächst informierte die Heimleiterin Greiner ausführlich über die Geschichte und den Aufbau der Einrichtung. Das ehemalige Mädchenwohnheim wurde Schritt für Schritt umgebaut, wobei zahlreiche Renovierungsarbeiten anfielen. Heute bietet die Einrichtung Platz für 120 Bewohner und beschäftigt 65 Mitarbeiter im stationären Bereich. Zudem bildet die Caritaswerkstätten Hochrhein gemeinnützige GmbH derzeit 39 Personen aus. „Wir profitieren sehr von den Auszu-bildenden. Sie bringen neue Ideen ein – sie bereichern unsere Einrichtung“, so Greiner.
Auch die Probleme und Herausforderungen, vor welchen die Einrichtung steht, wurden ausführ-lich besprochen. So erläuterte Heimleiterin Greiner, dass sie vor einem neuen Aufgabenfeld ste-hen, weil es zunehmend mehr ältere Menschen mit Behinderung gibt, die nicht mehr zu Hause betreut werden können. „Hier entstehen neue Anforderungen an die Gestaltung der Pflege und der Wohnsituation. Ein Pflegeheim kann den Anforderungen und Bedürfnissen von älteren Men-schen mit Behinderung nicht gerecht werden.“ so Greiner. Außerdem bestehe große Nachfrage an Plätzen für die Kurzzeitpflege. Derzeit ist nur ein Platz vorhanden, welcher bereits bis Dezember 2014 ausgebucht ist.
Werkstattleiterin Julia Blust zeigte auf dem Rundgang eine Werkstätte mit ihren verschiedenen Abteilungen. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass das tägliche Arbeitsleben einen sehr ho-hen Stellenwert besitzt. „Gerade für Menschen mit Behinderung, ist der Arbeitsplatz enorm wichtig, um soziale Kontakte zu pflegen und aufrecht zu erhalten.“ so Greiner. Besonders positiv überrascht war die CDU-Abgeordnete auch darüber, dass inzwischen zahlreiche Betriebe im Wahlkreis Menschen mit Behinderung beschäftigen. „Das ist ein sehr sinnvoller und positiver Ansatz für die Inklusion dieser Menschen in die Gesellschaft.“


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