Kirche

Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und der jugendpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Felix Schreiner MdL

09.05.2014

„Kommunalpolitik muss verstärkt der Fokus auf die jungen Menschen legen!“

„Die Kommunalpolitik muss verstärkt die Interessen und die Teilhabe der jungen Generation an der Demokratie fördern. Je früher man die Jugendlichen motiviert, sich für Politik zu interessieren, desto mehr bringen sie sich auch später für unsere Demokratie ein“, sagten die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, sowie der jugendpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Felix Schreiner MdL anlässlich ihres Veranstaltungstages ‚Jung im ländlichen Raum – Chancen und Herausforderungen‘ am Donnerstag (8. Mai). Die Veranstaltung fand in Calw, damit im Wahlkreis von Thomas Blenke MdL, der ebenfalls bei der Veranstaltung anwesend war, statt. Blenke verwies in seiner Rede auf die besondere Bedeutung des Ehrenamts.

„Es ist außerordentlich wichtig, dass sich die jungen Menschen in die Politik ein-bringen und die Gesellschaft mitgestalten. Dies trägt einerseits dazu bei, dass wir die entscheidenden Zukunftsthemen im Ländlichen Raum, wie Bildungsmöglichkeiten, Mobilität und Breitbandversorgung, entschlossen angehen. Andererseits können die Jugendlichen dadurch Anerkennung erleben sowie Kompetenzen und Mut im Umgang mit Anderen entwickeln“, betonte Gurr-Hirsch. Besonders dafür geeignet seien Ju-gendgemeinderäte. „Hier können engagierte Jugendliche mit vielfältigen Aktionen und Aktivitäten auf die Probleme ihrer Altersgenossen aufmerksam machen. Leider gibt es solche Gremien im Südwesten zu selten“, bedauerten Gurr-Hirsch und Schreiner. Diese Gremien müssten im Land ausgeweitet werden. Dies dürfe vor Ort allerdings keine Placebo-Organisation sein, sondern müsse in rechtlich festgeschriebenen Beteiligungsformen münden. Dabei setze sie auf eine Kann-Regelung und die Motivation der jungen Menschen. In größeren Kommunen einen verpflichtenden Jugendgemeinderat zu verankern, sei der falsche Weg. „Das Beste für die Situation vor Ort sind freiwillige Konzepte. Eine Aufdrängung des Themas ohne eigenen Antrieb der Jugendlichen kann nicht funktionieren“, sagte Felix Schreiner.

Darüber hinaus trage nach Meinung der CDU-Politiker insbesondere die Eingliede-rung in Vereinen und Verbänden dazu bei, die junge Generation an demokratische Beteiligungsformen heranzuführen. „Durch die Übernahme von Verantwortung in örtli-chen und regionalen Gremien sowie die wirksame Mitgestaltung der Vereins- und Verbandsentwicklung vor Ort, lernen die jungen Menschen die Schwierigkeiten und Herausforderungen von politisch-gesellschaftlichen Entscheidungsfindungen kennen“, sagten Gurr-Hirsch und Schreiner.

Um beim Thema Jugendbeteiligung voranzukommen, fordere die Landtagsfraktion ei-nen ‚Runden Tisch Jugend‘auf Landesebene einzurichten, der Jugendliche und Ent-scheidungsträger zusammen bringt und den Dialog der Generationen fördert. „Wenn unser Land zukunftsfähig sein soll, müssen wir die Interessen der jungen Menschen noch ernster nehmen“, betonten Friedlinde Gurr-Hirsch und Felix Schreiner.


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