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Hochrheinbahn: Bahn möchte Ende 2020 mit Planfeststellung beginnen

17.06.2019

Planfeststellungsverfahren für das rund 300 Millionen Euro teure Gesamtprojekt soll Ende nächsten Jahres beginnen. DB rechnet mit einer Dauer von 30 Monaten. CDU-Abgeordneter Felix Schreiner begrüßt Projektfortschritte und bekräftigt seine Forderung nach schneller Planfeststellung.

Die Bahn rechnet damit, dass das Planfeststellungsverfahren für die Elektrifizierung und den Infrastrukturausbau der Hochrheinstrecke Ende 2020 beginnen kann. Das hat der Konzern dem Bundestags-abgeordneten Felix Schreiner (CDU) mitgeteilt.

„Das Projekt kommt voran. Nach Jahren der politischen und auch fachlichen Vorarbeiten rückt das Planfeststellungsverfahren in Sicht-weite“, erklärte Felix Schreiner. Der Verkehrspolitiker bekräftigte unterdessen seine Forderung nach schnellen Planungsfortschritten. „Mir ist natürlich bewusst, dass der gestiegene Projektumfang auch weitere Planungsarbeit erforderlich macht. Unser aller Ziel muss es aber bleiben, dass wir die Verfahrensschritte rasch durchlaufen. Der Bund investiert in den nächsten Jahren verstärkt in den Schienen-verkehr. Das sollten wir nutzen“, so Felix Schreiner. Die DB rechnet beim Planfeststellungsverfahren mit einer Dauer von 30 Monaten.

Felix Schreiner hatte sich bei der Bahn auch über die Fortschritte in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung informiert. Derzeit läuft noch das europaweite Ausschreibungsverfahren für die Planungen der Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Nach Auskunft der Bahn ist die Vergabe für August 2019 vorgesehen.

Parallel sei eine Ergänzung zur bestehenden Planungsvereinbarung mit den Projektbeteiligten in Abstimmung. Die Landkreise Waldshut und Lörrach hatten sich zu Jahresbeginn 2019 mit dem Land Baden-Württemberg, dem Kanton Basel-Stadt und der Bahn darauf ver-ständigt, dass die Elektrifizierung der Hochrheinbahn mit einem umfassenden Ausbau von Bahnhöfen und Ausweichmöglichkeiten einhergehen soll.


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